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Titel: Entwicklungskit für ARM7 unterstützte FPGAs von ACTEL Datum: 15.03.2006
Actel stellt Entwicklungskit für ARM7-enabled FPGAs vor

Komplette Entwicklungsumgebung ermöglicht die einfache Realisierung von FPGA-Designs mit Mikroprozessor-Cores der Familie ARM7

Mountain View, Kalifornien, 14. März 2006. Actel stellt mit seinem CoreMP7 Development Kit eine komplette Hard- und Software-Entwicklungsumgebung zur Integration des hauseigenen ARM7 Soft Prozessor-Cores CoreMP7 in FPGA-Designs vor. Das CoreMP7 Entwicklungskit enthält Actels CoreMP7, einen ARM7-enabled M7 ProASIC3 Baustein sowie FPGA-Entwicklungstools, und es ermöglicht die schnelle und einfache Realisierung von SoC-Designs auf FPGA-Basis.

“Entwickler, die die Flexibilität von FPGAs und die kurze Time-to-Market von programmierbaren Lösungen in Verbindung mit der ARM7-Prozessortechnologie nutzen möchten, können mit unserem CoreMP7 Development Kit ihre Designs auf einfache Weise testen und moderne SoCs sehr schnell entwickeln,” so Mike Thompson, Manager, IP Marketing bei Actel. “Bei unserem CoreMP7 Development Kit handelt es sich um eine umfassende Umgebung mit allen Tools, die für die Simulation und Synthese sowie für das Layout, die Programmierung und das Debugging erforderlich sind. Darüber hinaus bietet das CoreMP7 Development Kit alle Schnittstellen und I/Os zur Entwicklung echter Systemlösungen.”

Leistungsumfang des CoreMP7 Development Kits
Das Development Kit enthält ein Standalone-Entwicklungsboard sowie die IP Deployment Plattform (IDP) CoreConsole, die Gold-Version der integrierten Entwicklungsumgebung Libero, GNU-Softwaretools und einen CoreMP7 Debugger. Zusätzlich bietet Actel einen FlashPro3 Programmer an, der Entwicklern die Programmierung sowie das Debugging der FPGA-Fabric sowie der ARM7 Software ermöglicht.

CoreConsole und Libero arbeiten reibungslos zusammen und ermöglichen die Entwicklung von FPGA-Systemen mit CoreMP7 Prozessor-Cores. Um die Entwicklung von Software für den ARM7 Core zu vereinfachen, liefert CoreConsole eine Memory Map und Treiber, die in Verbindung mit den GNU-Softwaretools genutzt werden können.

Das Entwicklungsboard ist wahlweise mit einem Baustein des Typs M7A3PE600 oder M7A3P1000 im FG484-Gehäuse lieferbar. Es enthält ferner PHY Interfaces wie Ethernet-, RS-232-, USB- und CAN-Schnittstellen , bis zu 150 vom Anwender definierbare I/Os für die einfache Verbindung mit anderen Systemen und Komponenten der jeweiligen Applikation, 2 MBit SRAM und 2 MBit Flash-Memory.

Preise und Verfügbarkeit
Actels CoreMP7 Development Kit ist ab sofort lieferbar und kostet 695 US-$. Inklusive FlashPro3 Programmer wird das Development Kit für 795 US-$ angeboten.

Über CoreMP7
In Partnerschaft mit ARM bietet Actel die 32-Bit-Mikroprozessor-Cores der Familie ARM7zur lizenzfreien Nutzung in seinen Produkten an. Dies senkt die Einstiegskosten und eröffnet Entwicklern den Zugang zur SoC-Entwicklung mit der Prozessorfamilie ARM7. Bei der Integration von CoreMP7, dem ersten Soft ARM7 Mikroprozessor-Core für ARM7-enabled Versionen von Actels Flash-basierten FPGAs, lassen sich die Vorteile von Actels Flash-basierter FPGA-Architektur optimal ausschöpfen.

Über die ProASIC3 Familie
Die Mitglieder der ProASIC3 Familie liefern 64-Bit/66-MHz PCI-Performance und sind die industrieweit ersten FPGA-Lösungen, die einen vom Anwender nutzbaren Flash-Speicher enthalten. Beim Einsatz von Actels Single-Chip FPGA-Familie ProASIC3 lassen sich gegenüber anderen Lösungen mehrere Komponenten einsparen und die Systemkosten senken. So können Entwickler mit ProASIC3 FPGAs auf externe Boot-PROMs oder Mikrocontroller zum Laden von Konfigurationsdaten verzichten und aufgrund des Live-at-Power-up Verhaltens externe CPLDs einsparen. Auf diese Art lassen sich Systeme entwickeln, die verglichen mit SRAM-Lösungen weniger Komponenten enthalten, weniger Platz benötigen, eine höhere Zuverlässigkeit bieten und bis zu 70% niedrigere Systemkosten verursachen.