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Titel: Actel: Neuer Cortex-M1 Prozessor Datum: 19.03.2007
Actel und ARM entwickeln für FPGAs und PSCs optimierten 32-Bit-High-Performance Prozessor-Core

Actel bietet den neuen Cortex-M1 Prozessor für Flash-basierte M1 ProASIC3 und M1 Fusion-Bausteine an

Mountain View, CA, 19. März 2007 — Actel erweitert sein Industriestandard-Prozessorportfolio und stellt den ARM Cortex-M1 Prozessor vor. Der neue 32-Bit-High-Performance Soft-Core wurde zusammen mit ARM entwickelt und ist auf die Implementierung in FPGAs optimiert. Gegenüber anderen, oft mit Gebühren behafteten Lizenzmodellen für industrieweit führende Prozessor-Cores bietet Actel den neuen Core kostenlos an und eröffnet Entwicklern somit den einfachen Zugang zur Prozessortechnologie von ARM für alle Märkte. Beim Einsatz des Cortex-M1 Prozessors in Actels Flash-basierten, M1-enabled Fusion und ProASIC3 FPGAs profitieren Systementwickler von der programmierbaren Flexibilität sowie von den Vorteilen einer Integration auf Systemebene. Aufgrund dieser Eigenschaften lassen sich preiswerte und zugleich leistungsfähige Systeme entwickeln.
“Eine zunehmende Zahl von Anwendern nutzt FPGAs als flexible und kosteneffiziente Plattformen zur schnellen Entwicklung qualitativ hochwertiger Embedded-Systeme. Mit der Markteinführung eines ARM Prozessors, der auf FPGAs optimiert ist, können wir künftig die Anforderungen von Unternehmen erfüllen, die äußerst flexibel programmierbare Lösungen benötigen,“ so John Cornish, Vice President, Product Marketing, Processors Division, ARM. “Noch nie da gewesene Sicherheitsvorteile und viele weiterentwickelte Funktionen von Actels Flash-basierten FPGAs prädestinieren diese Bausteine als ideales Vehikel für unsere High-Performance Prozessortechnologie.”

Rich Brossart, Actels Vice President, Product Marketing, ergänzt:
“Wie der Erfolg unseres Soft ARM7 Prozessor-Cores zeigt, haben Entwickler weiterhin großes Interesse an der Implementierung von Industriestandard- Prozessortechnologien mit 32 Bit in FPGAs. Durch die Erweiterung unseres breit gefächerten Prozessorportfolios mit dem auf FPGAs optimierten
ARM Cortex-M1 Prozessor, der ohne Lizenzgebühren angeboten wird, können Systementwickler unabhängig von der Anwendung oder den benötigten Stückzahlen genau die Lösung wählen, die die Anforderungen ihres Designs am besten erfüllt.”

Cortex-M1 und Actels M1-enabled FPGAs
Der flexibel konfigurierbare Cortex-M1 Prozessor baut auf ARMs dreistufiger Cortex-M3 Pipeline auf und arbeitet in Actels M1-enabled PSCs der Fusion-Familie oder in ProASIC3-FPGAs mit bis zu 72 MHz. Aufgrund seines ausgewogenen Verhältnisses aus Größe und Taktfrequenz lässt sich der Core in lediglich 4.300 Tiles implementieren. Dies entspricht ungefähr 20 Prozent eines M1A3P1000 ProASIC3 Bausteins oder 30 Prozent eines Mixed-Signal M1AFS600 Fusion-PSCs. Die Cortex-M1 Lösung lässt sich außerdem an den Industriestandard AHB-Bus anschließen. Somit können Entwickler ein Subsystem aufbauen und den Prozessor leicht mit zusätzlichen Peripheriefunktionen ausstatten.
Vor dem Hintergrund steigender Kosten für ASIC-Designs können Entwickler, die deshalb auf FPGA-Lösungen umsteigen, den Cortex-M1 Prozessor in ihr FPGA integrieren und somit die Entwicklungszeit verkürzen sowie die Kosten beim Einstieg in das System-on-Chip Design senken. Dies gilt speziell für Anwendungen mit geringerem Stückzahlbedarf.

Für Designs, die in extrem hohen Stückzahlen produziert werden, ist die Tatsache wichtig, dass der 32-bit Cortex-M1 Prozessor mit dem Industriestandard Thumb-Befehlssatz arbeitet, aufwärtskompatibel ist zum Cortex-M3 Prozessor und einen einfachen Migrationspfad zur ASIC-Implementierung ermöglicht.

Actels Flash-basierte FPGAs, die Mixed-Signal M1 Fusion-PSCs und die Low-Cost M1 ProASIC3 Bausteine des Unternehmens sind praktisch immun gegenüber Manipulationsversuchen und gewährleisten, dass wertvolle IP geschützt wird und nicht kopiert werden kann. Die Single-Chip Bausteine bieten hinsichtlich ihres geringen Stromverbrauchs, ihrer Immunität gegenüber Firm Errors und ihrer Live-at-Power-up-Eigenschaften die gleichen Vorteile wie alle anderen Actel FPGAs.

Entwicklungsunterstützung mit reichhaltiger Tool-Palette
Der Cortex-M1 Prozessor wird durch die reichhaltige Tool-Palette und umfangreiches Know-how unterstützt, das derzeit für die ARM-Architekur vorhanden ist. Actel unterstützt den Cortex-M1 Prozessor mit seiner IP-Deployment-Plattform (IDP) CoreConsole, seiner Programmentwicklungsumgebung SoftConsole und der integrierten Entwicklungsumgebung Libero Ö alle genannten Tools können kostenlos von Actels Web-Seite heruntergeladen werden. Actels Implementierung des Cortex-M1 Prozessors wird unterstützt durch die ARM RealView® Development Suite und das RealView Mikrocontroller-Entwicklungskit. Auch Drittanbieter wie Aldec, CriticalBlue, CodeSourcery, IAR, ImpulseC und Keil werden den neuen Prozessor mit zahlreichen Tools unterstützen, angefangen bei Compilern und Debuggern bis hin zum Support für Echtzeitbetriebssysteme.

Verfügbarkeit
Actels Implementierung des Cortex-M1 Prozessors steht ab April für ausgewählte Kunden zur Verfügung. Der M1A3P1000 ProASIC3 Baustein und die M1AFS600 Fusion-PSCs werden im dritten Quartal 2007 bemustert. Stückzahlen aus der Serienproduktion gibt es im vierten Quartal 2007.