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Darüber hinaus ist Actel der einzige FPGA-Hersteller, der den Industriestandard-Prozessor von ARM kostenlos anbietet. Somit können die Entwickler weiterhin die große, bereits installierte und für die ARM-Architektur optimierte Softwarebasis mit den zugehörigen Entwicklungstools auf nutzen, die Entwicklungszeit verkürzen und die Kosten senken. Die IGLOO-Familie benötigt im statischen Betrieb lediglich 5µW und damit 200 Mal weniger als FPGAs von Wettbewerbern. Aufgrund dieser geringen Leistungsaufnahme lassen sich mit IGLOO-FPGAs portable Geräte entwickeln, die gegenüber führenden PLD-Lösungen mehr als die zehnfache Batterielaufzeit ermöglichen. Implementiert in einem IGLOO-FPGA benötigt der Cortex-M1 Core im statischen Betrieb lediglich 24µA und kommt im Sleep-Mode mit nur 3µA aus. Der innovative IGLOO Flash*Freeze-Mode, in dem die SRAM- und Register-Inhalte erhalten bleiben, senkt den Ruhestrom auf 20µA. Flash*Freeze ermöglicht darüber hinaus das kurzfristige ein- und ausschalten des Cortex-M1 Cores für maximale Performance und minimalen Stromverbrauch. Entwickler von Mobilgeräten benötigen Halbleiterlösungen, die wenig Strom und Platz verbrauchen, über Funktionen zur Optimierung des Leistungsverbrauchs verfügen, zu attraktiven Preisen angeboten werden und eine hohe Flexibilität bieten. Als führender 32-Bit-Prozessor für Mobilgeräte eignet sich der ARM Cortex-M1 ideal zur Implementierung in unsere Low-Power IGLOO-FPGAs, so Rich Brossart, Actels Vice President of Product Marketing. Unsere M1-enabled IGLOO-Lösung bietet eine einzigartige Kombination aus geringem Stromverbrauch, kleinen Abmessungen und hoher Flexibilität und ermöglicht die Entwicklung von Geräten mit hohem Funktionsumfang und wesentlich längeren Batterielaufzeiten. Bislang setzten die meisten Mobilgeräte-Entwickler diskrete Mikrocontroller und programmierbaren Logikbausteinen ein. Bei diesen Lösungen diente der Mikrocontroller zur Implementierung der erforderlichen Verarbeitungsfunktionen, während mit dem FPGA zusätzliche, applikationsspezifische Funktionen realisiert wurden. Mit der Kombination aus ARM Cortex-M1 Prozessor und IGLOO-FPGAs erhalten Entwickler eine Single-Chip-Lösung, die die Kosten, den Stromverbrauch und den Platzbedarf auf dem Board reduziert und das Design vereinfacht. Außerdem sind Actel FPGAs praktisch immun gegenüber Manipulations- oder Kopierversuchen und schützen in ihnen enthaltene IP (Intellectual Property). Durch die Portierung des ARM Cortex-M1 Prozessors auf die Low-Power IGLOO-Familie positionieren ARM und Actel FPGAs als praktische Lösungen für batteriegespeiste Mobilsysteme, so Tom R. Halfhill, Senior Analyst für den Microprocessor Report von In-Stat. Ein großer Vorteil der Partnerschaft zwischen ARM und Actel besteht darin, dass Kunden für den Cortex-M1 keine Lizenzgebühren an ARM bezahlen müssen. Stattdessen erhalten die Kunden eine Black-Box Implementierung des Cortex-M1, die sofort eingesetzt werden kann und die Entwicklungszeit für ein Projekt um 18 bis 24 Monate verkürzt. Darüber hinaus lassen sich mit dieser Lösung gegenüber einem ASIC Kosten von mehreren Tausend Dollar einsparen. Actels M1-enabled IGLOO-FPGAs Der Cortex-M1 Prozessor steht zunächst für den Einsatz in Actels IGLOO-Baustein M1AGL600 mit 600.000 Gates zur Verfügung. Mit seiner 32-Bit-Performance und einem Platzbedarf von lediglich 33 Prozent der verfügbaren Chip-Ressourcen bietet der Prozessor ein ausgewogenes Verhälnis aus Platzbedarf und Geschwindigkeit sowie zugleich genügend Platz zur Implementierung kundenspezifischer Funktionen. Mit nur 5µW im statischen Betrieb verfügen die Mitglieder der IGLOO-Familie von allen derzeit auf dem Markt erhältlichen FPGAs über die geringste Leistungsaufnahme. IGLOO-Lösungen verbrauchen im statischen Betrieb über 200 Mal weniger als FPGAs von Wettbewerbern und ermöglichen in Mobilgeräten gegenüber führenden PLDs mehr als die zehnfache Batterielaufzeit. IGLOO-FPGAs arbeiten an Spannungen von 1,2 oder 1,5 V. Bei einer Spannung von 1,2 V lässt sich der Leistungsverbrauch im dynamischen Betrieb um 35 Prozent senken. Reichhaltige Tool-Palette Der Cortex-M1 Prozessor wird durch umfassendes Know-how und zahlreiche Tools unterstützt, die für die ARM-Architektur zur Verfügung stehen. Gegenüber proprietären Prozessorlösungen können Entwickler, die den Cortex-M1 einsetzen, mit einer weitaus größeren Unterstützung rechnen. Actel unterstützt den Cortex-M1 Prozessor mit seiner IP-Deployment-Plattform CoreConsole, seiner Software-Entwicklungsumgebung SoftConsole und seiner integrierten Entwicklungsumgebung (IDE) Libero. Alle genannten Softwarepakete können kostenlos von der Actel Web-Seite heruntergeladen werden. Third-Party-Hersteller wie Aldec, CriticalBlue, CodeSourcery, IAR, ImpulseC, Keil und Micrium unterstützen den Prozessor ebenfalls und biete eine Reihe von Tools an Ö von Compilern und Debuggern bis hin zu Unterstützung für Echtzeit-Betriebssysteme. Preise und Verfügbarkeit Der Baustein M1AGL600 ist ab sofort verfügbar. Weitere Mitglieder der auf den ARM Cortex-M1 Prozessor-Core optimierten IGLOO-FPGA-Familie sollen 2008 auf den Markt kommen. Zur Einführung in die Anwendung und Implementierung dieser High-Performance-Cores können Sie auch unsere Seminare in München oder Hannover besuchen.
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