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Aufgrund der zunehmenden Verbreitung von Personal Media Playern (PMPs), MP3-Spielern, PDAs und Digitalkameras ist bei Mobilgeräten ein sprunghafter Anstieg von LC-Displays zu verzeichnen. Laut iSuppli bilden kleine bis mittelgroße Displays mit Bildschirmdiagonalen von unter 10 Zoll das am schnellsten wachsende Marktsegment. Die Analysten von iSuppli gehen davon aus, dass der Markt für kleine bis mittelgroße Panels im Zeitraum 2007 bis 2011 von derzeit 3,8 Mrd. Stück auf 4,4 Mrd. Stück wächst. Um bei Mobilgeräten Steuerungen für LC-Displays adressieren und dabei sich neu entwickelnde Standards und Technologien berücksichtigen bzw. die Vorgaben hinsichtlich Leistungsverbrauch, Abmessungen und Time-to-Market erfüllen zu können, benötigen die Entwickler wiederprogrammierbare Lösungen mit geringem Stromverbrauch. FPGAs aus unserer IGLOO-Familie verbrauchen im statischen Betrieb 200 Mal weniger Strom und erzielen gegenüber programmierbaren Logik-Bausteinen des Wettbewerbs die zehnfache Batterielaufzeit, so Fares Mubarak, Senior Vice President von Actel. Bei tragbaren Geräten können LC-Displays bis zu 50 Prozent der Gesamtleistung verbrauchen. Diese Tatsache verdeutlicht den hohen Bedarf an leistungseffizienten Lösungen. IGLOO-FPGAs lassen sich innerhalb 1 µs in den Flash*Freeze-Modus schalten und verbrauchen dort nur 5 µW. Dabei bleiben die Inhalte des System-Memory sowie der Datenregister erhalten. Flash-basierte IGLOO-FPGAs können daher sowohl das LCD-Panel wie auch den Controller in einen Stromspar-Modus schalten und dabei die LCD-Daten sowie die Hintergrundbeleuchtung abschalten. Auf diese Art lässt sich der Stromverbrauch von LCD-Applikationen beachtlich senken. Gegenüber den ASSP-Display-Controllern, die sie ersetzen, können Actels FPGAs aus der IGLOO-Familie sehr schnell wiederprogrammiert und so an zahlreiche LC-Displays und Display-Technologien angepasst werden. Auf diese Art wird, falls erforderlich, die einfache Migration zwischen Panels ermöglicht. Darüber hinaus lassen sich in Single-Chip-FPGAs der IGLOO-Familie zusätzliche Logik-Funktionen sowie komplexere LCD-Steuerungen implementieren und somit die erforderliche Board-Fläche reduzieren. Demonstrations-Plattform verkürzt die LCD-Entwicklung Actels Partner Attodyne, ein Design-Services-Unternehmen mit Schwerpunkten auf den Bereichen Video und LCDs, bietet ein Video Demo Board an, das mit einem IGLOO-Baustein des Typs AGL600 bestückt ist. Das Board verarbeitet Video-Signale für LC-Displays und ermöglicht den Anschluss mehrerer Quellen wie CMOS-Kameras oder DVI-D-Eingangssignale. Bei diesem Board lässt sich das LCD-Panel über einen On-Board-Stecker mit 50 Pins oder von einem LVDS-Interface über die beiden RJ45-Steckverbinder für PSWG-kompatible (Panel Standardization Working Group) Ein-/Zwei-Kanal-Standard-Panels ansteuern. Zunächst werden auch drei LCD-Adapter-Boards angeboten, die moderne LCD-Controller-Funktionen wie Image Downscaling, Alpha Blending, Farbkonvertierung (Color Conversion) und De-Interlacing demonstrieren. Diese Boards enthalten ein 7-, 4,3- oder 2,7-Zoll-LCD-Panel mit Auflösungen von 480 x 800 Pixel bis QVGA (Quarter Video Graphics Array). Die Adapter-Boards enthalten die geeigneten Stecker, Treiber und Inverter für das LCD und Schnittstellen zum IGLOO Video Demo Board. Das IGLOO Video Demo Kit kombiniert das Video Demo Board mit einem LCD-Adapter-Board, Software und Demo, Stromversorgung und DVI-D-Kabel, damit Anwender schnell mit der Entwicklung ihrer LCD-Controller-Applikationen beginnen können. Actels IGLOO-Familie enthält Bausteine mit einzigartig geringem Stromverbrauch und eignet sich deshalb speziel für tragbare Applikationen mit LC-Bildschirmen, sagt Ray Page, Präsident, Attodyne. Aus unserer Zusammenarbeit mit Actel resultieren weiterentwickelte und flexible Lösungen, mit denen Entwickler die Entwicklungszeit um Monate verkürzen und die ehrgeizigsten Energiebudgets einhalten können. Als Abrundung seines Angebots für LC-Displays hat Actel mit seinen Partnern zusammengearbeitet und eine umfangreiche Palette an Referenzblöcken entwickelt. Dazu gehören Funktionen wie Video-Timing-Erzeugung, Farbkonvertierung (Color Conversion), Einkanal-LVDS-Transmitter, On-Screen-Displays, Alpha Blending von zwei Bild/Video-Quellen, Frame Grabber, Frame Buffer, Frame-Rate-Konvertierung und Farb-Management-Funktionen.
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