Intel® Atom™ E6x0 CPU basierende Qseven-Plattform mit CAN

MSC Q7-TCTC-FDStutensee – Mit der Baugruppe MSC Q7-TCTC-FD stellt die MSC Vertriebs GmbH ihre erste Qseven™-Plattform vor, die einen Intel® Atom™ E6x0-Prozessor integriert. Die kompakten Module zeichnen sich durch eine hohe Grafikleistung aus und verfügen über einen CAN-Bus entsprechend der gerade freigegebenen Version 1.20 der Qseven™-Spezifikation. Neben den kommerziellen Versionen werden erstmals leistungsfähige Module im Format 70 x 70 mm angeboten, die für den erweiterten Umgebungstemperaturbereich von -40 bis +85 °C ausgelegt sind.

Die Qseven™-Plattform MSC Q7-TCTC-FD ist in vier Varianten erhältlich, die sich in der Rechenleistung unterscheiden. Das preiswerte Einstiegsmodell integriert eine Intel® Atom™ E620 CPU, die mit 600 MHz getaktet wird. Alternativ dazu stehen Module zur Verfügung, die auf dem Prozessor E640 (1,0 GHz), dem E660 mit 1,3 GHz oder auf der leistungsstärksten CPU E680 mit 1,6 GHz basieren. Die in einem 45 nm High K-Prozess gefertigten E6x0-Prozessoren unterstützen Hyper Threading und die Intel® Virtualisation-Technologie. Neben dem Single 32 Bit Channel Memory Controller ist auch der Intel® Graphics Media Accelerator GMA 600 direkt im Prozessor integriert. Die 2D/3D-fähige Grafik Engine läuft mit 400 MHz und nutzt einen Videospeicher (UMA) mit einer Kapazität von bis zu 384 MB. Der GMA 600 unterstützt die Beschleunigung von Video-Playback mit HD-Auflösung durch hardwaremäßige MPEG2- und MPEG4-Decodierung sowie die Codierung von Videos.

Über eine der vier PCI-Express™-Lanes ist der Intel® Platform Controller Hub EG20 PCH direkt mit dem Intel® Atom™ E6x0-Prozessor verbunden. Auf dem Qseven™-Board befindet sich ein 1 GB großes DDR2-533 SDRAM.

Zum Anschluss von Displays sind eine LVDS-Schnittstelle (18/24 Bit) mit einer maximalen Auflösung von 1280 x 768 Pixel und ein SDVO Interface mit bis zu 1280 x 1024 Bildpunkten vorhanden. Im Dual Independent Display Mode lassen sich zwei Displays gleichzeitig ansteuern. Neben dem CAN-Bus stehen sechs USB 2.0 Host Ports und 1 x USB 2.0 Client, drei PCI Express™-Lanes, LPC, ein High Definition Audio Interface und eine GBit Ethernet-Schnittstelle zur Verfügung. Optional werden über das SATA II Interface 4 bzw. 8 GB onboard Flash-Speicher angebunden, über den sich das Embedded-System alternativ booten lässt. Über die flexible SDIO-Schnittstelle lassen sich SD-Cards als günstige und robuste Massenspeicher anschließen.

Zum Schutz des Kunden eigenen IP kann die Plattform mit einer Hardware und BIOS basierenden Security-Funktionalität entsprechend den Anforderungen der Trusted Computing Group (TCG) ausgestattet werden.

Mit einer Thermal Dissipation Power (TDP) der Prozessoren von 2,7 - 3,9 W und der integrierten ACPI 3.0 Power Management-Funktion sind die Module MSC Q7-TCTC-FD bestens für mobile Anwendungen geeignet.