Baseboard mit CAN für Qseven 1.20 basierende Systeme

COM MSC Q7-MB-EP3

Stutensee – Zur schnellen Entwicklung von leistungsfähigen Embedded-Systemen, die auf der gerade vorgestellten Qseven™-Modulfamilie MSC Q7-TCTC-FD basieren, ist von der MSC Vertriebs GmbH die Embedded-Plattform MSC Q7-MB-EP3 erhältlich. Passend zu den stromsparenden Qseven™-Modulen MSC Q7-TCTC-FD im Format 70 x 70 mm, die auch für den erweiterten Umgebungstemperaturbereich von -40 bis +85 °C angeboten werden, ist die Entwicklungsplattform ebenfalls für den erweiterten Temperaturbereich lieferbar. Das leistungsfähige Baseboard lässt sich auch für kleine und mittlere Produktserien einsetzen und erspart den Kunden eine aufwändige Eigenentwicklung.

Die 148 x 102 mm kleine Embedded-Plattform MSC Q7-MB-EP3 bietet eine Auswahl aller wichtigen, in der Qseven™-Spezifikation Version 1.20 definierten Schnittstellen. Neben fünf USB 2.0 Ports (zwei extern), einem seriellen Interface (D-Sub-Buchse), einem GBit LAN-Anschluss, 2 x SATA und optional HD-Audio stehen über die Header Pins auch CAN-Signale zur Verfügung. Auf Wunsch kann ein Industrie-Display mit LVDS direkt via den JILI30-Steckverbinder und auch ein Backlight angeschlossen werden. Darüber hinaus integriert die Plattform optional einen Controller zum Anschluss eines Touchscreens. Über den ebenfalls optionalen VGA-Ausgang mit einer maximalen Auflösung von 1920 x 1200 Bildpunkten lässt sich ein zweiter Bildschirm ansteuern.

Zusätzlich zu den angebotenen Standardfunktionen kann das Baseboard vom Kunden individuell auf seine Bedürfnisse angepasst werden. Über den Mini PCI Express™-Steckplatz lassen sich Systemerweiterungen implementieren, z.B. WLAN-Unterstützung oder zusätzliche Flash-Speicherkapazitäten. Universell konfigurierbar ist die Plattform auch über den integrierten Steckplatz für MMC/SD-Karten. MSC unterstützt für MMC/SD-Karten das Booten unter Linux.

Der weite Eingangsspannungsbereich von 10 – 28 V DC erlaubt eine einfache Integration des Baseboards MSC Q7-MB-EP3 in vorhandene Systemumgebungen, die oft sehr unterschiedliche Spannungsversorgungen anbieten.

Die Qseven™-Modulfamilie MSC Q7-TCTC-FD integriert einen Intel® Atom™ E6x0-Prozessor und zeichnet sich durch eine hohe Grafikleistung aus. Die Baugruppen sind in vier Varianten erhältlich, die sich in der Rechenleistung unterscheiden. Das preiswerte Einstiegsmodell integriert eine Intel® Atom™ E620 CPU, die mit 600 MHz getaktet wird. Alternativ dazu stehen Module zur Verfügung, die auf dem Prozessor E640 (1,0 GHz), dem E660 mit 1,3 GHz oder auf der leistungsstärksten CPU E680 mit 1,6 GHz basieren. Neben dem Single 32 Bit Channel Memory Controller wurde auch der Intel® Graphics Media Accelerator GMA 600 direkt im Prozessor integriert. Der Intel® Platform Controller Hub EG20 PCH ist über eine der vier PCI-Express™-Lanes mit dem Intel® Atom™ E6x0-Prozessor verbunden.

Entsprechend der gerade freigegebenen Version 1.20 der Qseven™-Spezifikation verfügen die MSC Q7-TCTC-FD-Module über einen CAN-Bus. Das standardisierte Qseven™-Modul wird über eine bewährte MXM-Verbindung einfach auf das Baseboard gesteckt.